Cyberkriminalität: Die nicht zu unterschätzende Gefahr aus dem Netz


 Martin Wirth|  April 20, 2016|  3 Kommentare|   Lesedauer: 3.03 min.
Hacker

Es nimmt immer größere Ausmaße an ...

Seit einiger Zeit beweisen Hacker auf eindrucksvolle Weise, wenn auch keinesfalls im positiven Sinne, wie einfallsreich sie an Daten kommen oder sogar fremde Netzwerke manipulieren können. So hat Bitkom, der Digitalverband Deutschlands, in einer aktuellen Studie nachweisen können, dass ungefähr zwei Drittel aller Unternehmen im Industriesektor Ziel eines Angriffs auf Ihre Daten waren. Die kriminellen Vorgehensweisen werden immer ausgereifter und haben Anfang diesen Jahres für Aufsehen gesorgt, als die Tojaner und eingeschleuste Schadsoftware, auch Malware genannt, ganze Krankenhäuser gezwungen hat, wichtige medizinische Gerätschaften vom Netz zu nehmen: Den Hackern gelang es ohne weiteres beispielsweise Geräte, die Lebensfunktionen überwachen und automatisiert Medikamente verabreichen, extern von einem Rechner zu steuern.

Es steht also viel auf dem Spiel, wenn man den Cyberkriminellen nicht das Handwerk legt oder sich zumindest weitgehend gegen derartige Angriffe zu schützen weiß.  Generell sollte an sich vorsorglich mit den gängigen Antiviren-Programmen auf dem Markt beschäftigen und zusehen, dass das Netzwerk und alle angeschlossenen Geräte mit einer zuverlässigen Firewall geschützt sind. Gibt es Anzeichen für einen Datenverlust, eine Manipulation der Daten durch eine unbekannte Quelle oder irgendwelche konkreten Hinweise dafür, dass ein Fremder Zugriff auf die Rechner erlangt hat, sollten die Systeme gezielt vom Netz genommen werden und von einem Spezialisten überprüft werden. Die Programmierer tüfteln tagtäglich daran, die Programme zum Schutze vor Cyberattacken weiterzuentwickeln und diese Firewalls werden auch zunehmend ausgereifter, doch die technischen Möglichkeiten entwickeln sich eben auch rasend schnell weiter und die Hacker sind nicht auf den Kopf gefallen, was das Auffinden neuer Zugriffsmöglichkeiten angeht. Willkürliche oder gezielte Sabotage, Wirtschaftsspionage und Datenklau im großen Stil sind heute an der Tagesordnung und hinterlässt viele Gewerbetreibende sprachlos, was die Sicherung ihrer häufig höchst sensiblen Daten angeht. Erschreckenderweise gibt es Untersuchungen, die belegen, dass die Angriffe mit den verheerendsten Konsequenzen für das Unternehmen durch Insiderwissen, also durch Mitarbeiter aus den eigenen Reihen, ermöglicht wurden. Als Auftraggeber sind häufig Konkurrenzunternehmen zu sehen oder, je nach Branche, in der man tätig ist, eine gezielte Datengewinnung durch ausländische Geheimdienste. So waren 2015 Dreiviertel der Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau von Cyberangriffen betroffen, im Pharma- und Chemiesektor liegt der Wert annähernd gleich hoch. Betriebe im Bereich Elektrotechnik und Fahrzeugbau verzeichnen immerhin noch zu zwei Dritteln Angriffe durch Schadsoftware und Trojaner. Auch der Einsatz von so genannter Ransomsoftware wird zunehmend beobachtet. Ist ein Rechner oder Netzwerk von dieser Software „befallen“, wird der Nutzer ganz offen mit einem potenziellen Datenverlust erpresst.

Zu Datenverlust in Unternehmen kommt es, neben den bekannten technischen Ursachen, vor allem durch Diebstahl der Endgeräte wie Tablets, Smartphones u.ä. Auch werden häufig Muster und Unterlagen mit sensiblen Daten entwendet oder es wird gezielt Sabotage betrieben. In jedem Fall sind eklatante Sicherheitsdefizite trotz aller Bemühungen um Gegenmaßnahmen zu erkennen und anzugehen. Sollte nicht der Datendiebstahl sondern eine Beschädigung der Daten im Netzwerk das Ziel eines Cyberangriffes sein, kann ein Spezialist Abhilfe schaffen und retten, was zu retten ist. Bei jeder Art von Hackerangriff ist schnelles Handel gefragt!

Hier gibt es Informationen zur Datenrettung, wenn eine Malware das Netzwerk befallen hat:

http://www.doerrich-datentechnik.de/kompetenzen/logische-datenrettung/


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