Datensicherung durch Backup – aber richtig!


 Patrick Doerrich|  Juli 13, 2016|  1 Kommentar|   Lesedauer: 2.83 min.
Apple

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um private Dateien daheim oder aber wichtige Geschäftsdaten zu sichern. Ständig kommen neue technische Entwicklungen und Spielereien auf den Markt. Wer soll da den Überblick behalten? Und welche Methode ist die Richtige für einen selbst? Möchte man sich nicht zeitaufwendig mit diesen Neuerungen samt ihrer unzähligen Vor- und Nachteile beschäftigen, ist man auf externe Beratung angewiesen. Bedauerlicherweise sind auch die Verkäufer in den Technikmärkten nicht immer auf dem neuesten Stand und raten daher zu überholten Maßnahmen der Datensicherung – zu rasant und komplex ist die technologische Entwicklung. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle einige Tipps und Hinweise zum Thema Datensicherung, dem sogenannten „Backup“, geben.
Eins vorweg: Es gibt nicht DIE Methode oder DAS Medium zur Datensicherung. Alle Speichermedien, die uns zur Verfügung stehen, haben ihre Vorteile, aber eben auch ihre Schwachstellen. Keine Speichermöglichkeit ist absolut ausfallsicher, dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Landläufige Vorstellung der Sicherheitskopie

Hinzu kommt, dass der Begriff „Backup“ häufig von den Anwendern fälschlicherweise als einzelnes Medium verstanden wird, auf das alle wichtigen Daten wie Bilder, Dokumente, Filme und Musik kopiert werden. Diese Sicherungskopie ist sicherlich sinnvoll, da bestenfalls im Falle eines Datenverlustes als erste einzuleitende Maßnahme auf diese zugegriffen werden kann. Schlimmstenfalls hilft Ihnen aber diese Kopie nicht weiter, denn es gibt nicht wenige Fälle, in denen dieses Backup nicht genutzt werden kann: Nicht selten werden ältere Speichermedien wir USB-Sticks und externe Festplatten nicht vom Rechner erkannt oder können beschädigt werden, was auch hier zu einem Datenverlust führen kann. Treten beispielsweise Überspannungen auf, können sogar RAID- und NAS-Systeme abhängig oder unabhängig von den angeschlossenen Rechnern ausfallen. Eine regelmäßige Überprüfung aller Speichermedien ist daher absolut notwendig!

Was „Backup“ sinngemäß bedeuten sollte

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Daten auf mehrere verschiedene Speichermedien als Sicherheitskopien übertragen, um im Falle eines potenziellen Verlustes gewappnet zu sein. Auch empfiehlt es sich, Sicherheitskopien an einem anderen Ort aufzubewahren, als die Originaldateien. Nicht nur Hardwarefehler können zu Datenverlust führen: Diebstähle, externe Deformierungen durch Elementarschäden – wie beispielsweise jüngst durch die schweren Unwetter – und unzählige weitere Ursachen können Ihnen und Ihren Daten gefährlich werden. Befindet sich ein "Backup" aber anderswo, besteht eine reelle Chance, dass dieses nicht zwangsläufig betroffen sein muss.
Sehen Sie also die externe Sicherung Ihrer Daten nicht nur als Vorsichtsmaßnahme, sondern als Verpflichtung an, die Ihnen eine Menge Zeit, Ärger und schlimmstenfalls Kosten ersparen kann! Sichern Sie also in regelmäßigen Abständen Ihre Daten auf unterschiedlichen Speichermedien, die idealerweise an verschiedenen Orten gelagert werden. Achten Sie darauf, dass die Daten aller Sicherheitskopien konsistent und aktuell sind – was bringt eine Sicherheitskopie, die schon mehrere Monate alt ist?
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, oder es tritt der am wenigsten wünschenswerte Fall ein, dass Sie von einem Datenverlust betroffen sind, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dörrich Datentechnik Berlin steht Ihnen gerne zur Seite!


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