Weihnachten und technische Geschenke


 Martin Wirth|  Dezember 14, 2016|  Keine Kommentare|   Lesedauer: 2.64 min.
Winter

Weihnachten steht kurz bevor, die Jagd auf die Weihnachtsgeschenke hat begonnen. Je weiter die Technologisierung in alle Lebensbereiche eindringt, desto gewöhnlicher wird die Tatsache, dass jeder Mensch zu jeder Zeit digital vernetzt ist. Die meisten Erwachsenen in Deutschland besitzen inzwischen ein Smartphone. Bei den Jugendlichen dürfte es wohl tatsächlich annähernd jeder sein. Forschung und Entwicklung passen sich an den demographischen Wandel an. Denn inzwischen gibt es spezielle Smartphones für Senioren und Kinder. Genauso sind spezielle Tablets und Laptop-Varianten für jeden Geschmack und passend für die individuellen Bedürfnisse jeden Alters verfügbar.

Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass das Weihnachtsgeschäft in dieser Branche geradezu boomt. Im Rhythmus von ca. 1,5 bis 2 Jahren kommen Weiterentwicklungen der aktuellen Endgeräte auf den Markt. Daher sind die Wunschzettel vieler Menschen gespickt mit einer Auflistung der heißbegehrten Neuerscheinungen. Sowohl die bekannten Technikmärkte sind in den Wochen vor Heiligabend gut gefüllt mit Kunden, als auch der Internethandel verzeichnet ein enorm ansteigendes Wachstum der Umsätze. Damit die Freude unterm Tannenbaum aber auch tatsächlich groß und von bleibender Art ist, sollte man einige Aspekte beim Kauf und beim Transport bedenken.

Geduld üben, um Schäden durch hohe Temperaturunterschiede vorzubeugen

Technische Geschenke, die online bestellt werden und somit vom Versandservice geliefert werden, sollten erst einige Stunden ausgepackt und ausgeschaltet in Räumen mit Raumtemperatur liegengelassen werden. Tatsächlich überwiegt die Neugier bei vielen Schenkenden und die Geräte werden sofort eingeschaltet, um die Funktionstüchtigkeit zu prüfen, bevor Geschenkpapier und Schleife zum Einsatz kommen. Hierbei sollte man bedenken, dass die Pakete unter Umständen mehrere Tage unterwegs waren und diese Zeit im Kalten verbracht haben. Kälteschäden an den verbauten Speichermedien sind leider nicht auszuschließen, wenn ein Gerät vor der Inbetriebnahme nicht ordentlich durchwärmt. Solche Komplikationen können sich auch erst später bemerkbar machen, wenn der Beschenkte bereits Daten auf das Gerät gespielt hat. Die Gefahr von verspäteten Folgeschäden sollte gerade im Winter immer im Hinterkopf behalten werden. Schließlich sollte man bedenken, dass heftige Temperaturschwankungen immer und für jedes technische Gerät ein gewisses Risiko bergen. In diesem Fall sollte ein Experte für Datenrettung zur Unterstützung hinzugezogen werden.

Technische Geschenke erst einmal durchwärmen lassen

Gerade im Winter können diese Temperaturunterschiede zwischen dem kalten Transportfahrzeug und warmen Innenräumen nicht selten bei 30 Grad liegen. Ein ähnlich problematisches Szenario ergibt sich, wenn die verpackten Geschenke eine längere Anreise zu Weihnachtsfeier im kalten Auto oder der Bahn hinter sich haben. Auch hier gilt es leider, Geduld zu üben. Der Beschenkte sollte ein wenig warten - idealerweise drei Stunden. So bekommt das Gerät die Möglichkeit, den Temperaturunterschied unbeschadet auszugleichen. Auch wenn das Warten hier lang werden kann: Die Freude an dem technischen Geschenk wird umso länger anhalten!


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